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15.08.2008

"Ich habe den Kontakt zum Boden nie verloren"

Interview mit Peter Maffay

Foto: Dieter J. Maier

Der deutsche Rockmusiker Peter Maffay stellte am letzten Donnerstag in der Saarbrücker Staatskanzlei Ministerpräsident Müller sein Hilfsprojekt "Begegnungen - eine Allianz für Kinder" vor. Zusammen mit dem Hilfswerk "World Vision" hat Peter Maffay gemeinsam mit Musikerinen und Musikern aus 14 Ländern auch eine CD produziert, deren Verkaufserlös unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel armen und unterernährten Kindern in Entwicklungsländern zu Gute kommen soll. Im Anschluss an das Gespräch mit Ministerpräsident Müller war Peter Maffay gerne bereit, sich in einem Interview den Fragen von Saar-Report zu stellen.


Dieter J.Maier:

Herr Maffay, Sie haben Ministerpräsident Müller heute Ihr Projekt "Allianz für Kinder" vorgestellt. Um welches Projekt handelt es sich dabei genau?

P. Maffay:

Ich lebe seit vielen Jahren auf einem Bauernhof auf Mallorca und habe dort auf meinem Gelände ein Ferienhaus für traumatisierte Kinder einrichten lassen. Inzwischen haben sich Hilfsorganisationen aus dem gesamten Bundesgebiet, aber auch aus dem Baltikum und aus Armenien bei uns angemeldet, die unsere Hilfe suchen. Diese Unterstützung geben wir gerne Kindern, die traumatische Erlebnisse hinter sich haben. Dazu gehören Kinder die Erfahrung mit Alkohol, sexuellem Missbrauch, Gewalt und Armut haben. Wir möchten mit unserem Projekt diesen Jugendlichen eine Auszeit von ihrem Alltag ermöglichen und ihnen einen Zugang zu einem anderen Kulturkreis verschaffen. Bis jetzt haben ca 1500 Kinder bei uns diese Unterstützung wahrgenommen. Ich habe heute hier in Saarbrücken die Gelegenheit ergriffen, Ministerpräsident Müller über unser Projekt zu informieren und darauf hingewiesen, dass wir auch gerne Kinder und Jugendliche aus dem Saarland bei uns aufnehmen würden.


Dieter J. Maier:

Sie sind nicht nur musikalisch sehr aktiv, sondern nehmen auch großen Anteil am sozialen und weltpolitischen Geschehen, was besonders bei Ihren Treffen mit dem Dalai Lama und Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Ausdruck kam. Welche weiteren Aktivitäten stehen diesbezüglich in nächster Zeit bei Ihnen an?

P. Maffay:

Neben meiner musikalischen Arbeit setze ich mich fast täglich mit großem Einsatz für meine Stiftung ein. Ohne meine musikalischen Projekte könnte ich allerdings mit meinen Mitarbeitern diese Stiftung nicht finanzieren, da wir von staatlicher Seite keine finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt bekommen. In gewissen zeitlichen Abständen widmen wir uns auch noch neuen Initiativen. In Bayern haben wir zum Beispiel zusammen mit dem Kultusministerium das Projekt "Alle Achtung" ins Leben gerufen. Hierbei geht es um Wertevermittlungen mit der Zielsetzung, die Einrichtung zu belobigen, die sich innerhalb eines Jahres in der Vermittlung von menschlichen Werten besonders hervorgetan hat. Hierbei möchte ich betonen, dass wir keine Moralisten sind, die mit dem erhobenen Zeigefinger daherkommen, aber in unserer Gesellschaft gibt es sehr viele Defizite, insbesondere was die Vermittlung von Moral anbelangt. Gerade bei diesem Thema haben die Kindergärten und Schulen eine sehr große Verantwortung und gerade hier gibt es einen enormen Handlungsbedarf, um Kindern und Jugendlichen Werte und Wertvorstellungen richtig zu vermitteln. Aus diesem Grund haben wir dieses Projekt gestaltet, für das ich mich gerne unter anderem bei führenden Politikern einsetze. Kinder sind unsere Zukunft und wir Erwachsene haben die Aufgabe, sie zu stärken und ihnen die Zuwendung geben, die sie brauchen.


Dieter J. Maier:

Welche persönliche Verbindung haben Sie zum Saarland?

P. Maffay:

Ich hatte im Saarland lange Zeit einen "Motorradsitz". Mit einigen Freunden aus meinen musikalischen und beruflichen Anfängen habe ich als begeisterter Motorradfahrer dieses Hobby geteilt und wir haben damals auf unseren Motorrädern im Saarland und darüber hinaus weite Strecken zurückgelegt. Leider haben wir uns in den vergangenen Jahren nicht mehr so oft gesehen, da ich lange Zeit nicht mehr hier gewesen bin. Wir hatten hier im Saarland so etwas wie eine "Homebase", von der ziemlich viel übrig geblieben ist und wir werden versuchen, das wieder zu vitalisieren.


Dieter J. Maier:

In welcher Form hatte Ihr politisches und soziales Engagement Einfluss auf Ihre Musik?

P. Maffay:

Mein Egagement kommt aus der Musik und ich begegne mit meinen Freunden und Mitarbeitern ständig Menschen, die etwas in uns hinterlassen. Besonders über die Märchenfigur "Tabaluga" ist die Nähe zu Kindern entstanden, obwohl ich mit mit ihnen früher gar nicht so viel am Hut hatte. Heute ist es gerade umgekehrt und ich habe diesbezüglich meine Meinung gründlich geändert. Kinder können einem sehr viel Kraft geben, aber ich weiß auch aus persönlicher Erfahrung, dass sie sehr viel Kraft brauchen. Eine Gesellschaft die Kinder nicht mehr wahrnimmt, wird verlieren. Sie sind unsere Zukunft und es ist mehr als sinnvoll, sich darüber einmal Gedanken zu machen. Ich sorge mich allerdings weniger um junge Menschen, die in einem gutsituierten Umfeld aufwachsen, obwohl auch dort die finanzielle Sicherheit nicht unbedingt auch eine mentale Sicherheit bedeutet.


Dieter J. Maier:

Wie wichtig war Erfolg in Ihrem Leben?

P. Maffay:

Erfolg hat mir immer sehr viel bedeutet. Früher war mir Erfolg wichtig, um mein Ego zu befriedigen, heute habe ich dazu eine andere Einstellung. Ich sehe Erfolg jetzt als ein Barometer, mit dem ich Dinge, die mir wichtig sind bewegen kann. Wenn ich mich heute zu Leistungen ansporne, dann möchte ich auch immer mit dieser Leistung etwas bewegen können. Gesunden Erfolg finde ich ganz wichtig, im Gegensatz zum krankhaften Ehrgeiz, den man besser ignoriert. Ich bin aber lange genug im Geschäft, um den Kontakt zum Boden nicht mehr zu verlieren und ich weiß heute, dass dieses Leben mehr zu bieten hat, als das Streben nach finanzieller Sicherheit.


Dieter J. Maier:

Viele Menschen schöpfen Kraft aus Ihren Liedern, in denen es oft um Selbstbestimmung und Freiheit geht. Was verstehen Sie ganz persönlich unter Freiheit?

P. Maffay:

Foto: Dieter J. Maier

Viele meiner Lieder, die ich im Laufe der Jahre gesungen habe, wurden von ihren Inhalten her am Anfang nicht richtig verstanden, wie zum Beispiel "Über sieben Brücken musst Du gehn" oder "Eiszeit". Später hat man dann begriffen, dass eine Ost-deutsche Gruppe wie "Karat" hinter dem "eisernen Vorhang" nur in Metaphern Wünsche äußern konnte, ohne politisch gefährdet zu sein. Das selbe gilt für uns, denn es muss jeder Musiker die Möglichkeit haben, innerhalb eines Liedes seine eigene Interpretation eingeben zu können. Mein Lied "Eiszeit" entstand Mitte der achziger Jahre, als die Aufrüstung der Weltmächte in vollem Gange war und der sogenannte "kalte Krieg" unmittelbar praktiziert wurde. Die Aufrüstung hatte in beiden politischen Blöcken ein Maß angenommen, das völlig irrsinnig war und worunter wir heute noch leiden. Diese Ängste kommen in diesem Lied zum Ausdruck und wurden erst später begriffen. Jetzt ist das Lied eine kleine Hymne geworden, die jeder zu orten weiß. Meiner Meinung nach hat jeder Mensch seine persönliche Einstellung zu Freiheit. Für mich gehört zu persönlicher Freiheit, dass man sich politisch seine Meinung straffrei äußern kann und sein Leben selbst bestimmt.


Dieter J. Maier :

Herr Maffay, vielen Dank für das Gespräch.

Quelle:
Dieter J. Maier

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