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27.01.2009

"Regie ist verantwortungsvolle, künstlerische Leitung durch den Regisseur"

Interview mit Regisseur Volker Schlöndorff

Der deutsche Regisseur und Oscar-Gewinner Volker Schlöndorff wurde am 20.Januar im Mainzer Staatstheater von Ministerpräsident Kurt Beck mit der Carl-Zuckmeyer-Medaille ausgezeichnet. Im Anschluss sprach Volker Schlöndorff mit Saar Report u.a. über seine Regiearbeit in der internationalen Filmbranche und über den Deutschen Herbst 1977.

Dieter J. Maier:

Herr Schlöndorff, Sie sind einer der wichtigsten deutschen Regisseure von internationalem Ruf. Sie bezeichnen in Ihrer Autobiographie "Licht, Schatten und Bewegung" Ihre Regiearbeit als "Handwerk". Können Sie dies genauer definieren?


Volker Schlöndorff:

Volker Schlöndorff mit der rheinland-pfälzischen Kultusministerin Doris Ahnen

Foto: Dieter J. Maier

Regiearbeit steht für mich für verantwortliches Leiten und Managen in der Filmbranche. Hierbei muss man beachten, dass bei Film und Fernsehen der Technik größere Bedeutung zugemessen wird als beispielsweise beim Theater. Regie bedeutet aber auch, die verantwortungsvolle, künstlerische Leitung durch den Regisseur in der darstellenden Kunst. Ich habe in meiner langen Regiearbeit immer versucht sehr profesionell zu arbeiten. Für mich war die Grundvoraussetzung für gute Filme stets die richtige Mischung aus Anspruch und Spannung in die filmische Umsetzung der Geschichte. Ein professioneller Regisseur sollte nicht nur den Umgang mit der Kamera, sondern auch mit den Schauspielern beherrschen. Dies ist eine absolute Grundvoraussetzung um anspruchsvolle Filme zu machen, alles andere wäre für mich dilettantisch und völlig unzureichend.


Dieter J. Maier:

Ihnen hat heute Ministerpräsident Kurt Beck die Carl-Zuckmeyer-Medaille verliehen. In welcher Form hat das Werk von Carl Zuckmeyr Sie persönlich beeindruckt?


Volker Schlöndorff:

Carl Zuckmeyer hat mich immer mit seiner bescheidenen Art und seinen hervorragenden schriftstellerischen Fähigkeiten sehr beeindruckt. Zuckmeyer hat sich sein Leben lang, genauso wie ich, zu seiner rheinischen Heimat bekannt ohne dabei pathetisch oder gar theatralisch zu wirken und behielt dabei stets ein gesundes Maß an Selbstironie bei. Als Hitler 1933 an die Macht kam, stand Carl Zuckmeyer bei den Nazis auf der schwarzen Liste und konnte nur mit einem Handkoffer voller Manuskripte Deutschland verlassen. Damit begann für ihn ein Jahrzehnt der Austreibung und Heimatlosigkeit: eine politische Odysee, die ihn vorübergehend sogar bis in die USA verschlug. Sein Leben ist somit weit mehr als ein Zeugnis harten persönlichen Schicksals. In ihm spiegelt sich fast ein Jahrhundert deutscher Geschichte mit allen Höhen und Tiefen und das macht das Leben und Werk von Zuckmeyer für mich so einzigartig und lebendig.


Dieter J. Maier:

Sie haben sich in Ihren Filmen wie "Die Blechtrommel" oder "Der neunte Tag" auch mit der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands auseinandergesetzt. Ihr Film "Der neunte Tag" basiert auf einer wahren Geschichte. Wie wichtig ist Ihnen dieser Film und wie ist er entstanden?


Volker Schlöndorff:

Dieser Film ist mir sowohl von der Umsetzung als auch vom geschichtlichen Aspekt her sehr wichtig. Anders als bei Carl Zuckmeyer in "Des Teufels General" spielt hier ein katholischer Priester, der von den Nationalsozialisten unter Druck gesetzt wird, die Hauptrolle. Die Geschichte basiert auf den Tagebuchaufzeichnungen des Pfarrers Jean Bernard, der von 1941 bis 1942 im Konzentrationslager Dachau interniert war. Nicht nur Juden, sondern auch etwa 2800 Geistliche aus ganz Europa, wurden damals im KZ Dachau auf grausamste Weise gefangen gehalten, gefoltert und getötet. Der in meinem Film durch die Figur des Henri Krämer dargestellte Priester bekommt von den Nazis 9 Tage Schonfrist vom KZ um eine schwierige Entscheidung zu treffen Er soll seinen Bischof zur vollständigen Kooperation der Kirche im Dienste der Nationalsozialisten überreden, andernfalls droht ihm bei der Rückkehr ins KZ der Tod. Wie schon in meinem Film "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" ist dieses Thema im Grund der Kampf zwischen Gut und Böse mit all seinen Verlockungen und ich habe versucht, diesen Kampf so eindringlich und wirklichkeitsnah wie möglich darzustellen .


Dieter J. Maier:

Ihr Kollege Bernd Eichinger erhielt vor kurzem eine Oscar-Nominierung für seinen Film "Der Baader-Meinhof-Komplex". Wie haben Sie damals den "Deutschen Herbst" 1977 erlebt und spielt diese Zeit heute in Ihrem Leben noch eine Rolle?


Volker Schlöndorff:

Diese Zeit spielt für mich emotional in meinem Leben keine große Rolle mehr. Vor über dreißig Jahren herrschte hier in Deutschland noch große Angst vor Terroranschlägen und wir wussten oft nicht, wie wie wir uns verhalten sollten. Eine actionreiche, filmische Umsetzung dieses Stoffes hätte ich persönlich nicht machen wollen, weil mir u.a. die Menschen, die in dieser Zeit zu Opfern wurden, zu wichtig sind. Es war eine Zeit, die unsere Gesellschaft bildlich gesprochen quasi in Stücke gerissen hat, es war aber auch eine Entwickung, die von vielen politischen und gesellschaftlichen Faktoren beeinflusst wurde und es bis heute verdient ernst genommen zu werden.


Dieter J. Maier:

Herr Schlöndorff , vielen Dank für das Gespräch.

Quelle:
Dieter J. Maier

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