Strict Standards: mktime(): You should be using the time() function instead in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/index.php on line 162

Notice: Array to string conversion in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/index.php on line 706

Notice: Array to string conversion in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/index.php on line 706

Notice: Array to string conversion in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/index.php on line 706

Notice: Array to string conversion in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/index.php on line 706

Notice: Array to string conversion in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/index.php on line 706

Notice: Array to string conversion in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/index.php on line 706

Notice: Array to string conversion in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/index.php on line 706

Notice: Array to string conversion in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/index.php on line 706

Notice: Array to string conversion in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/index.php on line 706

Notice: Array to string conversion in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/index.php on line 706

Notice: Array to string conversion in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/index.php on line 706

Notice: Array to string conversion in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/index.php on line 706

Deprecated: Function ereg_replace() is deprecated in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/prog/templates.php on line 242

Deprecated: Function ereg_replace() is deprecated in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/prog/templates.php on line 242

Deprecated: Function ereg_replace() is deprecated in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/prog/templates.php on line 242

Deprecated: Function ereg_replace() is deprecated in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/prog/templates.php on line 242

Deprecated: Function ereg_replace() is deprecated in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/prog/templates.php on line 242

Deprecated: Function ereg_replace() is deprecated in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/prog/templates.php on line 242

Deprecated: Function ereg_replace() is deprecated in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/prog/templates.php on line 242

Deprecated: Function ereg_replace() is deprecated in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/prog/templates.php on line 242

Deprecated: Function ereg_replace() is deprecated in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/prog/templates.php on line 242

Deprecated: Function ereg_replace() is deprecated in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/prog/templates.php on line 242

Deprecated: Function ereg_replace() is deprecated in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/prog/templates.php on line 242

Strict Standards: mktime(): You should be using the time() function instead in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/prog/articles.php on line 910

Strict Standards: mktime(): You should be using the time() function instead in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/prog/articles.php on line 910

Strict Standards: mktime(): You should be using the time() function instead in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/prog/articles.php on line 910

Strict Standards: mktime(): You should be using the time() function instead in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/prog/articles.php on line 910

Strict Standards: mktime(): You should be using the time() function instead in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/prog/articles.php on line 910

Deprecated: Function ereg_replace() is deprecated in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/prog/templates.php on line 242

Deprecated: Function ereg_replace() is deprecated in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/prog/templates.php on line 242

Strict Standards: mktime(): You should be using the time() function instead in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/prog/articles.php on line 141

Deprecated: Function ereg_replace() is deprecated in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/prog/templates.php on line 242

Deprecated: Function ereg_replace() is deprecated in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/prog/templates.php on line 242

Deprecated: Function ereg_replace() is deprecated in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/prog/templates.php on line 242

Deprecated: Function ereg_replace() is deprecated in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/prog/templates.php on line 242

Deprecated: Function ereg_replace() is deprecated in /www/htdocs/w009b4e6/oldlayout/index.php on line 744
Saar Report
Sie sind hier: Start

Neueste Artikel

SaarReport Specials

Interview mit den Ministerpräsidenten Beck und Peter Müller

Interview mit Ministerpräsident Roland Koch zum Ball des Weines 2009

Bob Dylan Konzert in der Saarlandhalle

Verleihung des Steiger Award in Bochum. Interviews mit Veronika Ferres, Bob Geldof, Davis Frost, Maximilian Schell und Roman Herzog.

Interview mit José Carreras

Interview mit Prof. Leonardy

Interview mit Bettina Gräfin Bernadotte

Interview mit dem SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering

Interview mit Wendelin und Brigitte von Boch

Interview mit Regisseur Volker Schlöndorff

Interview mit Walter Sittler

Interview mit Bundespräsident Host Köhler

Interview mit Wendelin von Boch

Interview mit DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger

Interview mit Oskar Lafontaine

Interview mit Karl Kardinal Lehmann

Interview mit dem luxemburgischen Arbeits- und Sozialminister Francois Biltgen

Interview mit dem regierenden Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit

Interview mit Bundesminister Sigmar Gabriel

Interview mit dem dänischen Botschafter Carsten Sondergaard

Interview mit Peter Maffay

Interview mit Andy Borg

Interview mit Ministerpräsident Kurt Beck zum Rheinland-Pfalz Tag 2008

Interview mit dem rheinl.-pfälzischen Wirtschaftsminister Hendrik Hering

Interview mit Wirtschaftsminister Rippel

Interview mit Ministerpräsident Kurt Beck

Interview mit Dr. Richard Weber

Interview mit Peter Millowitsch

Interview mit Prof. Dr. Bernhard Vogel

Interview mit Deborah Sasson

Interview mit Dr. Norbert Blüm

Interview mit Reinhard Klimmt

Interview mit "Maddin" Schneider

Interview mit ESA Astronaut Thomas Reiter

Interview mit Jan Hofer

Interview, mit Christoph Hartmann / FDP

Interview mit Jacques Berndorf

Interview mit Werner Zimmer

Interview mit Ministerpräsident Peter Müller

Interview mit Finanzminister Peter Jakoby

21.01.2009

Reichweite der Disposition in Patientenverfügungen muss definiert werden

Diskussion um Patientenverfügung kommt in Bewegung

Als ein positives Zeichen, dass es in absehbarer Zeit doch noch zu einer gesetzlichen Regelung der Patientenverfügung kommen könnte, wertete der saarländische Ministerpräsident Peter Müller die Tatsache, dass sich heute der Bundestag mit drei ihm vorliegenden Gesetzentwürfen zu dieser Thematik befasst.
„Eine gesetzliche Regelung ist dringend erforderlich. Form, möglicher Inhalt und Vorgehensweise von Betreuern, Ärzten und Pflegepersonal im Ernstfall bedürfen klarer gesetzlicher Vorgaben. Nur so kann die trotz einschlägiger Rechtsprechung noch weitgehend bestehende Unsicherheit beseitigt oder zumindest minimiert werden“, so Müller.

„Dabei muss eines feststehen: Auf lebenserhaltende Maßnahmen zu verzichten oder sie abzubrechen darf nur in Betracht kommen, wenn eine unheilbar tödlich verlaufende Krankheit nicht mehr reversibel ist“, hob der Ministerpräsident hervor.

Dem Bundestag liegen drei Gesetzentwürfe vor, die parteiübergreifend von Gruppen von Bundestagsabgeordneten vorgelegt wurden und über die heute debattiert wird:

Nach einem Gesetzentwurf soll eine schriftliche Patientenverfügung immer Gültigkeit haben. Im Ernstfall müssen Arzt, Betreuer und Angehörige prüfen, ob die jeweilige Lage dem entspricht, was in der Verfügung geregelt wurde. Bei Dissens muss das Vormundschaftsgericht entscheiden.

Nach einem weiteren Gesetzentwurf soll immer eine individuelle Ermittlung der aktuellen Situation des Patientenwillens erfolgen. Bei Unklarheit zwischen Arzt und rechtlichem Vertreter des Patienten sollen nahestehende Personen hinzugezogen werden. Auch hier soll nur bei Dissens über die Fortführung der Behandlung oder die Umsetzung der Patientenverfügung das Vormundschaftsgericht einzuschalten sein.
Beide Entwürfe sehen somit keine Reichweitenbeschränkung vor.

Der dritte Gruppenantrag aus den Reihen des Bundestages sieht eine sehr differenzierte und ausführliche Regelung vor. Eine nach ärztlicher Aufklärung verfasste und notariell beglaubigte maximal fünf Jahre alte Vollmacht soll einem Behandlungsverzicht Geltung verschaffen. Allerdings soll die Nichteinwilligung oder der Widerruf der Einwilligung durch einen Betreuer in eine lebenserhaltende medizinische Maßnahme der Genehmigung des Vormundschaftsgerichts bedürfen, es sei denn, es liegt nach ärztlicher Überzeugung eine unheilbare, tödlich verlaufende Krankheit vor und nach Beratung zwischen Betreuer, behandelndem Arzt und ggfls. noch weiteren nahestehenden Angehörigen der Betreuten steht fest, dass die vorgesehene Vorgehensweise dem in einer Patientenverfügung geäußerten Willen des Betreuten entspricht. Genügt die Patientenvollmacht nicht den vorgenannten formellen Voraussetzungen, so ist den darin enthaltenen Wünschen oder Entscheidungen nur Geltung zu verschaffen, wenn nach ärztlicher Überzeugung eine unheilbare, tödlich verlaufende Krankheit vorliegt. Auch in diesem Fall ist eine vormundschaftsgerichtliche Genehmigung erforderlich.

Strittig ist innerhalb dieses Vorschlages, ob der irreversibel tödlich verlaufenden Krankheit auch die Fälle gleich gesetzt werden sollen, in denen der Betreute ohne Bewusstsein ist und mit höchster Sicherheit das Bewusstsein nicht mehr erlangen wird.

Peter Müller: „Keiner der drei Gesetzentwürfe enthält eine grundsätzliche Reichweitenbeschränkung. Immerhin ist nach dem letztgenannten Entwurf (der BT-Abgeordneten Bosbach, Röspel, Göring, Eckhardt u.a.) immer eine Genehmigung durch das Vormundschaftsgericht einzuholen, sofern kein irreversibel tödlich verlaufendes Krankheitsbild vorliegt. Daher könnte aus meiner Sicht dieser Entwurf noch am ehesten die Grundlage für einen Kompromiss darstellen.“

„Wichtig ist aber: Menschen dürfen sich auch in den schwierigsten Stunden ihres Lebens nicht genötigt fühlen, „sozialverträglich abzuleben. Vielmehr gilt es, die würdevolle Sterbebegleitung und eine Palliativversorgung im häuslichen und stationären Bereich zu fördern, um Menschen ein würdevolles und schmerzfreies Sterben mit sozialer und seelsorgerischer Begleitung zu ermöglichen. Das Saarland lehnt daher eine Zulassung der aktiven Sterbehilfe – auch unter engen Voraussetzungen - konsequent und kategorisch ab.“

„Wir brauchen im Bereich der Palliativ- und Schmerztherapie konkrete Angebote und Hilfen. Wichtig und hilfreich ist nur eine würdevolle Sterbebegleitung und keine geschäftsmäßige Sterbehilfeorganisation. Die Angst der Menschen vor einem qualvollen Tod müssen wir ernst nehmen und ihnen in ambulanten und stationären Hospizen sowie durch eine wirkungsvolle Palliativmedizin ein würdevolles und schmerzfreies Sterben ermöglichen“

Zwar sei es zu respektieren, wenn Patienten wünschen, dass dem später eintretenden Sterbeprozess seinen Lauf gelassen wird. Abgelehnte medizinische Maßnahmen müssen dann unterbleiben. Jedoch dürfe man eine aktive Sterbehilfe nicht zulassen. Jedes menschliche Leben sei ein einzigartiges Gut und Teil der göttlichen Schöpfung, welches es zu bewahren gelte. „Wir müssen es allen Menschen ermöglichen, ohne unnötige Leiden in Würde - und wo immer möglich und gewünscht - zu Hause bis zum Tod betreut zu werden", so Müller, der die Kassen und Ärzte auffordert, festzulegen, welchen Qualitätsstandards Palliativversorgung künftig genügen muss.

„Wer die Grenze zur aktiven Sterbehilfe überschreitet, vergisst die düsteren Erfahrungen der deutschen Geschichte“. Auch hinterfragte Ministerpräsident Müller die Freiwilligkeit der Betroffenen beim Entschluss, sich das Leben zu nehmen, denn sterbende Menschen fühlten sich oftmals gegenüber Angehörigen und Pflegekräften durch eine lange Behandlung psychisch unter Druck gesetzt.

Wichtig ist die Schaffung eines Hilfeangebotes im Bereich der Palliativ- und Hospizversorgung. Hier hat das Saarland bundesweit die meisten Plätze an Hospizen. Es gibt zwei stationäre Hospize: das Paul Marien Hospiz in Saarbrücken und das Hospiz Emmaus in St. Wendel. Hinzu kommen sieben Ambulante Hospize und Palliativzentren (AHPZ). In jedem Landkreis eines und ein zusätzliches in Völklingen. Hinzu kommt der Kinderhospizdienst Saar in Neunkirchen, der saarlandweit tätig ist.

13 Hospizgruppen werden über die AHPZ koordiniert. 7 weitere Hospizgruppen arbeiten mit den AHPZ zusammen, koordinieren sich selbst.

Quelle:
Pressestelle Staatskanzlei

Details zeigen / verstecken

zurück >

Unsere Partner

Werbung